Kindertransport Denkmal

Denkmal „Kindertransport – Der letzte Abschied“

Lesedauer: 2 Minuten

Als ich vor ein paar Tagen in der Innenstadt spazieren war, bin ich durch Zufall an dem Denkmal „Kindertransport – Der letzte Abschied“ vorbei gekommen. Hier erzähle ich euch etwas über die Skulptur.

Kindertransporte in der Vorkriegszeit

Am Bahnhof Dammtor auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz findet ihr ein Denkmal. Dieses wurden 2015 dort aufgestellt. Dieser Ort erinnert mit seiner Bronzeskulptur an die Kindertransporte aus dem Nazi-Reich raus. In dem Jahr vor Kriegsbeginn wurden Tausende Kinder aus jüdischen Familien nach Großbritannien und andere Länder gebracht. Allein aus Hamburg wurden so mehr als 1000 Kinderleben durch diese Transporte gerettet.

Viele Kinder haben im Verlauf des Krieges die ganze Familie verloren. Sie waren so die einzigen Familienmitglieder, die nicht von den Nazis getötet wurden.

Das Denkmal „Kindertransport – Der letzte Abschied“

Dieses Denkmal wurde aus Spenden finanziert und durch Frank Meisler und Arie Ovadia entworfen. Ähnliche Orte des Gedenkens gibt es z. B. noch in Berlin, Hoek van Holland, London, Prag und Gdansk.

Was ich sehr spannend fand. Bei vielen Gedenkstätten, wo ich etwas länger verweilte, gingen die Menschen achtlos vorbei. An diesem Denkmal war ich bestimmt 20 Minuten und es sind mehrere Menschen stehen geblieben, um sich die Skulpturen anzuschauen.

Bleibt ihr an solchen Orten des Gedenkens auch stehen und haltet einen Moment inne? Wie handhabt ihr das bei Stolpersteinen? Ich bin sehr auf eure Antworten gespannt.

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