Roter Stern Kickers 05 II belohnt sich nicht für ein klasse Spiel

Roter Stern Kickers 05 gegen VfR Todendorf II

Am Samstag mussten die 2. Herren vom Roten Stern Kickers 05 gegen den VfR Todendorf II ran.

Der Schiri war auch direkt super vorbereitet – keine Kleidung, keine Pfeife. Ja läuft auf jeden Fall bei ihm. Aber immerhin gab es einen Schiri.

Das Spiel Roter Stern Kickers 05 2. Herren gegen VfR Todendorf II

Die erste Torchance ging direkt einmal an die Gäste aus Todendorf. Aber in der 2. Minute zeigte Florian Funke direkt, dass er einen guten Tag haben wird.

Nach etwa 5 Minuten hat der Schiedsrichter dann endlich eine Pfeife bekommen.

Stück für Stück kam der RSK besser in das Spiel. In der 20. Minute hatte Marcel Weiß einen Fernschuss aus rund 20 Metern abgegeben. Aber der Todendorfer Torwart konnte klären. Kurz darauf dann noch ein weiterer Schuss vom RSK durch Philip Tittelbach. Der Torwart musste zur Ecke klären, welche wiederum aber nicht zum Torerfolg führte.

Der RSK II war richtig gut im Spiel. Besonders Marcel Weiß spielte heute einen klasse Ball. Großer Laufeinsatz und kein meckern, so gefällt das sicher auch Trainer Marc Schüler.

Marcel Weiß am Ball

In der 30. Minute war dann die Sternstunde (HöHö, Wortwitz) von RSK-Keeper Florian Funke. Ein Spieler von Todendorf läuft alleine auf das Tor zu, aber Funky macht die Katze

und kann den Ball zur Ecke klären. Die Ecke landete wieder bei einem Todendorfer, der voll draufhält. Aber auch den platzierten Schuss konnte der Sterne-Torwart wieder aus der Ecke fischen und zur Ecke klären. Diese Ecke brachte dann aber keine weitere Gefahr.

In Minute 40 belohnte sich dann Marcel Weiß für seinen Einsatz heute. Die Gäste spielen einen völlig verrückten Querpass in der Abwehr und Marcel Weiß ahnte, was passierte. Er fing den Ball ab und versenkte zum verdienten 1:0 für den RSK II. Der Jubel bei der 8 vom RSK war riesengroß!

Die nächste Szene ging dann wieder

mal an die Gäste. Der Spieler dribbelte sich durch die Abwehr und schießt aufs Tor. Wieder einmal hält Florian Funke den Ball fest. Der Gegenzug brachte noch eine Torchance für den RSK und dann gab es den Halbzeitpfiff.

Spielszene

Eine der ersten Aktionen in der zweiten Hälfte war ein Kopfballduell, welches Marcel Weiß gegen seinen gefühlt 3 Köpfe größeren Gegenspieler gewann. Da pöbelten sich die Todendorfer direkt selber an, warum der kleinste auf dem Platz einen Kopfball gewinnen kann. Marcel Weiß juckte das nicht weiter und rannte einfach weiter die Außenbahn hoch und runter.

In der 60. Minute dann Handelfmeter für Todendorf. Aus meiner Sicht war das schon ein strafbares Handspiel, aber bei der Frage, ob es im oder außerhalb des Strafraums war, schieden sich die Geister. Ich konnte es von meiner Position nicht einmal erahnen. Auf jeden Fall gab es jetzt eine Show vor dem Elfer. Der Spieler von Todendorf brauchte gefühlt 2 Minuten um den Ball auf den Punkt zu legen. So als würde er erst einmal eine Kuhle in den Rasen treten wollen. Vom Spielfeldrand rief jemand „Vielleicht sollte dem Mal einer sagen, dass das ein Kunstrasenplatz ist“.Todendorf hat einen Elfmeter

Nach dem die Schuhe nun schon durchgeweicht waren, kam nun endlich die Sonne raus und brachte ein wenig Wärme.

Kurz nach dem Tor von Todendorf wurde Tshepo Dennis Mothelesi ganz klar auf der Strafraumkante umgetreten. Die Pfeife blieb stumm. Meines Erachtens ein klares Foul und wenigstens Freistoß, wenn nicht sogar Elfer für Roten Stern Kickers 05.

Das Spiel ging nun hin und her. In der 75. Minute gab es eine Ecke für die Kickers. Die Ecke landete auf dem Kopf von Christian Pohl, welcher aber das Tor knapp verfehlte.

Die Schlussphase des Spiels hatte es noch mal in sich. In der 77. Minute lief Marcel Weiß alleine auf den Keeper zu und lupfte den Ball über diesen. Aber der Torwart war noch knapp dran. Der Ball taumelte weiter Richtung Tor und wird kurz vor der Linienüberquerung von einem Todendorfer Abwehrspieler geklärt. Mist.

Eine Spielszene aus dem Spiel

RSK geht nun weiter voran und will unbedingt das zweite Tor. In der 82. Minute tauchte Ali Samer Zidan alleine vor dem Gästetorwart auf. Aber der Schuss war zu schwach und somit kein Problem für den Torwart.

Dann kam die 87. Minute. Marcel Weiß schoss mit ordentlich Wucht auf das Tor von Todendorf. Der Keeper ließ den Ball prallen und Joscha Peer Christiansen stand genau richtig und netzte zum 2:1 für die Sterne.

Doch leider war das noch nicht das Schlusstor des Spiels. In der Nachspielzeit kam es zum Pressschlag, der Ball flog in hohem Bogen über Florian Funke, der erst im Tor an den Ball kam. Ein klassisches Kacktor des Jahres. Nun war Schluss.

Das Unentschieden war auf das ganze Spiel gesehen ok, aber trotzdem sehr ärgerlich, da der Schiri durchaus die eine oder andere zweifelhafte Entscheidung getroffen hatte und ein Gegentor in der Schlusssekunde immer sehr ärgerlich ist. Aber auf der gezeigten Leistung vom RSK II kann man aufbauen.

Nur der RSK!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.