Am Freitag ging es Abends zum Auswärtsspiel von FC St. Pauli 6. Herren gegen den Duvenstedter SV.

Die Kiezkicker standen vor dem Spiel mit 16 Zählern auf Platz 13 und das Heimteam hatte auf Platz 15 ganze 6 Punkte gesammelt.

Die Anreise dauerte eine kleine Ewigkeit mit dem Auto, aber irgendwann sind wir dann doch dort angekommen. Danke für den Mitnahmeservice :-D.

Während die Sechste nun in der Kabine und zum warmmachen ging, gönnten M. und ich uns bei einem Bierchen noch die erste Halbzeit von den Profis gegen Bielefeld. Hätte mehr als ein Bier gebraucht, aber die zweite Halbzeit waren wir zum Glück dann nicht vor der Glotze.

Denn heute ging es für uns ja um die Sechste.

Das Spiel Duvenstedter SV 2. Herren gegen FC St. Pauli 6. Herren

Halbzeit 1 – Duvenstedt und das Tor

In den ersten Minuten ging es hin und her und beide Mannschaften tasteten sich gegenseitig ab. In der 6. Minute pöbelte ein Spieler Richtung Linienrichter, dass der Kiezkicker doch eh nicht rangekommen wäre. Der Linienrichter kommentierte es mit „Du doch auch nicht“. Eiskalter Konter!

St. Pauli hatte nun etwas mehr Spielanteile und in der 9. Minute hatte Khoja Habibullah Sediqi den ersten erwähnenswerten Torschuss. Dieser wurde zur Ecke geklärt, die wiederrum aber nichts brachte.

Nun kamen die Duvenstedter etwas besser in das Spiel und erspielten einige kleine Möglichkeiten die Keeper Daniel Balewski aber locker halten konnte.

Spielszene Freistoß Duvenstedter SV
Spielszene Freistoß Duvenstedter SV

Nach 17. Minuten hatte Kai Steffen Simons eine Chance, wo er aus 16 Metern den Ball knapp am Tor vorbeigeschossen hat. St. Pauli tastete sich nun weiter an das Tor des Heimteams ran. Kurz darauf erneut riesen Chance des Stürmers, aber irgendwie holte der Torwart den Ball noch raus und klärte erneut zur Ecke. Brachte nichts.

Anschließend machte nun der DSV Druck und belohnte sich in der 30. Minute mit einem Freistoßtor. Eine überraschende Führung für das Heimteam.

Torjubel Duvenstedter SV
Torjubel Duvenstedter SV

Die Sechste igelte sich nun ein wenig hinten ein und Duvenstedt war am Drücker, bis in der 36. Minute ein Spieler der 6. Herren den Ball an die Latte nagelte. Das war ein Weckruf. Denn nur 2 Minuten später ging ein Ball an den Pfosten.

Die Boys in Brown wollten nun unbedingt den Ausgleich vor dem Halbzeittee erzielen und machte mächtig Druck auf die Hausherren.

In der 45. Minute gab es dann noch eine riesen Möglichkeit für Marc Stäbler. Er bekam den Ball alleine vor dem Tor und schießt, aber der Torwart war noch mit den Fingerspitzen dran und lenkte den Ball somit zur Ecke. Die Ecke brachte leider auch nichts zählbares und somit ging Duvenstedt mit der glücklichen Führung in die Pause.

Halbzeit 2 – Die Sechste weckt, was in ihr steckt

Direkt nach Wiederanpfiff dann der nächste *Grumpf*-Moment. Ein guter Spielzug brachte das 2:0 für den Duvenstedter SV.

Gefühlt war das nun aber auch die letzte Aktion für den DSV, denn nun begann der Sechste-Zug zu rollen. In der 47. Minute hatte Kai Simons eine riesen Möglichkeit. Nur eine Minute kam Gorden Nils Maschwitz nach Rumgewusel im Strafraum an den Ball, guckte den Torwart aus und schob den Ball zum 2:1 Anschlusstreffer ins Netz.

In der 50. Minute gab es Freistoß aus fachmännisch nachgemessenen 23,68 Metern. Der Schuss hatte ordentlich Wucht, konnte aber vom Torwart gehalten werden.

Nun wurde es Profifußball-Like. Es gab ein Gerangel auf dem Platz, ein DSVler ging auf einen Spieler der Sechsten los und wollte den Ball wegnehmen (FCSP hatte aber Freistoß) und der Braun-Weiße Spieler schubste den DSVler weg. Dieser schrie nun laut rum, dass der St. Pauli Spieler ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen hätte. So ein billiger Versuch eine rote Karte zu schinden. Kein fairer Sportsmann. Aber gut, der Schiri hatte alles korrekt gesehen und weiter ging es 11 gegen 11.

Spielszene aus Halbzeit 2
Spielszene aus Halbzeit 2

In der 55. Minute dribbelte Armin Dweik den Keeper aus, dieser war gerade komplett überfordert und ließ den Ball durchrutschen, so dass Henrik Zech den Ball zum 2:2 Ausgleich in das Tor schieben konnte. Anhand des Spielverlaufs ein absolut gerechter Ausgleich!

St. Pauli spielte nun klar auf Sieg, zeige gutes Umschaltspiel und übte immer wieder Druck auf den teilweise überforderten Torhüter des Heimteams aus.

In der 66. Minute war es Khoja Habibbullah Sediqi der den Ball zum 2:3 am Torwart vorbeischob und somit die Wende in diesem Spiel brachte. Es zog nun ein dicker Nebel auf. Fast als hätte jemand einen weißen Rauchtopf gezündet.

Der Nebel des Grauens
Der Nebel des Grauens nach dem Spiel

In der 75. Minute passte Marc Stäbler quer auf Armin Dweik, der den Ball zum 2:4 ins Tor schoss. Nur 3 Minuten später war es dann erneut Armin Dweik, der den Ball ins Tor zum 2:5 beförderte. So dreht man also Spiele!

Kurz nach dem Tor dann noch eine riesen Möglichkeit für die Duvenstedter. Der Ball ging per Lupfer an den Innenpfosten. Es gab nun riesen Diskussionen ob Tor oder nicht. Letztendlich blieb es beim 2:5.

In der Nachspielzeit wollte Keeper Daniel Balewski noch ein wenig Fußball spielen und dribbelte mit dem Ball rum. Ging fast schief. Aber egal, konnten wir durch den Nebel eh nicht sehen *hüstel*.

Die Sechste nach Abpfiff
Die Sechste nach Abpfiff

Dann war Schluss und die Sechste konnte völlig zurecht eine großartige Leistung und Moral feiern. Wir sangen Ihn noch ein kleines Ständchen und dann ging es zum Siegerbier 😀

Alles ist die Sechste!


Anzeige:

KonBon Blog

Moin, ich bin Konrad und bin Betreiber dieses Blogs. Meine Interessen sind der FC St. Pauli, Fahrrad fahren, Wordpress und SEO.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.