1. Frauen und 2. Frauen gewinnen, die Sechste leider nicht!

2. Frauen vor Regenbogen und FCSP Flaggen im Hintergrund

Am Sonntag war ich an der Feldarena um 3 FC St. Pauli Fußballspiele zu gucken. Das Wetter war schön sonnig, aber auch noch sehr stürmisch.

Es spielten die 2. Frauen gegen ETV, die 1. Frauen gegen Bremen und die 6. Herren gegen Rahlstedt. Hier die Berichte.

Das Spiel FC St. Pauli 2. Frauen gegen Eimsbüttler TV 2. Frauen

Teams bei der Begrüßung

Das Spiel begann direkt mal mit einem Kommunikationsproblem in der Abwehr des FC St. Pauli. Den krassen Fehler konnte der ETV direkt zum 0:1 in der 5 Minute nutzen. Dabei waren die 2. Frauen deutlich besser bis dahin.

Aber die Girls in Brown ließen sich nicht runterziehen und spielten weiter offensiven Fußball. Nur der letzte „tödliche“ Päss kam nicht an. Die Gäste aus Eimsbüttel zeigten nach vorne nicht viel.

In der 21. Minute gab es dann die Belohnung für den Aufwand. Inga Schlegel hält aus etwa 25 Metern einfach mal drauf und der Ball flattert zentral direkt unter die Latte zum 1:1 rein. Da war er also, der verdiente Ausgleich.

Torjubel Inga nach dem Ausgleich

Nun flachte das Spiel ein wenig ab. Es gab ein paar Möglichkeiten für beide Teams, welche aber erst einmal nichts einbrachten.

Bis dann Amanda Kiepein in der 45. Minute von außen wunderschön für Bianca Silvana Back auflegte, welche mit einem Schuss das 2:1 noch kurz vor der Halbzeitpause erzielte. Absolut verdient!

In der zweiten Halbzeit waren die Kiezkickerin weiter das bessere Team und erspielten sich ein paar Möglichkeiten.

In der 75. Minute war es Amanda Kiepe, welche sich mit der knappen Führung nicht zufrieden geben wollte. Aus etwa 25 Metern beförderte Sie den Ball zum 3:1 in das Tor der Gäste.

 

Anschließend gab es noch ein paar Chancen für das Team vom ETV, von der eine noch zum 3:2 Anschlusstreffer genutzt werden konnte.

Letztendlich gewinnt FC St. Pauli 2. Frauen völlig verdient und schafft es somit noch den Anschluss an die Top 2 der Liga zu halten.

Laola nach dem Heimsieg der 2. Frauen

Forza FC St. Pauli 2. Frauen

Bilder zum Spiel der 2. Frauen gegen den ETV

Ein paar Impressionen vom dem Spiel.

Das Spiel FC St. Pauli 1. Frauen gegen SV Werder Bremen 2. Frauen

Begrüßung 1. Frauen beim Spiel gegen Bremen

Die Bremerin kamen direkt erst einmal zu spät. Kein Ding. Haben sich warm gemacht und gut ist. Doch dann wollte der Schiri das Spiel anpfeifen, aber die Bremerin kamen nicht ran. Auch als ein Linienrichter noch mal die Bremerin extra aufforderte, dauerte es, bis sich das Gästeteam gemächlich auf den Weg machte.

Also fing das Spiel mit bummeligen 25 Minuten Verspätung an. Beim Einlauf ertönte aus der Anlage „In the Ghetto“ von Elvis. Willkommen bei den Ghettoassis!

Welcome to the Ghetto Banner

Die Girls in Brown waren von Anfang an gut im Spiel und hatten nach 5 Minuten direkt den ersten Pfostentreffer. Es folgten weitere gute Chancen. Ungefähr 2/3 der ersten Halbzeit könnte man mit folgenden Satz zusammenfassen.

„Nina Philipp tritt einen Freistoß aus 20-40 Metern ganz knapp über das Tor“

Der Torerfolg blieb dabei aber trotzdem nicht aus. In der 14. Minute zimmerte Sie einen aus rund 30 Metern über die Torhüterin, die in die tief stehende Sonne guckte und wahrscheinlich blind war.

Torjubel nach einem Tor gegen Bremen

In der 23. Minute musste St. Pauli eine Ecke gegen den Wind schießen. Auf halben Weg blieb der Ball quasi in der Luft stehen. Der Sturm war wohl noch nicht so ganz vorbei.

Die Kiezkickerin waren in jeder Hinsicht das klar bessere Team. Bremen war unerwartet schwach und hatte erst in der 32. Minute mal ein Schüsschen.

Zum Abschluss der ersten Hälfte schoss Lea Lübke noch mal auf das Tor der Werderanerin, aber es blieb beim verdienten 1:0 zur Halbzeit.

St. Pauli war wirklich stark und Bremen vor dem Tor komplett planlos.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zimmerte Nina Philipp mal wieder den Anstoß direkt auf das Tor. Hat aber nicht im Kasten gescheppert.

Anstoß von Nina Philipp

St. Pauli erspielte sich weiter gute Chancen. Linda Sellami lupfte in der 55. Minute über Bremens Torhüterin, aber eine Abwehrspielerin konnte den Ball von der Linie kratzen.

In der 68. Minute gab es einen braun-weißen Schuss. Der Ball blieb im Strafraum wo es nun viel rumgestocher gab bis Lea Lübke das Spielgerät zum 2:0 reinschob.

Einen kleinen „Hoppla“-Moment gab es in der 70. Minute, als Bremen den Ball an die Latte von Tara Zimmermanns Tor beförderte. Es folgte eine kurze Drangphase der Gäste bis Nina Philipp in der 87. Minute mit einem Schuss von außen das Spiel endgültig entschied.

3:0 gewinnen die Girls in Brown also das Spiel gegen das Team von der Weser und bleiben somit weiter ungeschlagen. Platz 1 ist in greifbarer Nähe, trotz 2 Spielen Rückstand. Was für eine geile Saison bisher. Immer weiter!

Laola nach dem Spiel der 1. Frauen gegen Bremen

Allez 1. Frauen!

Bilder vom Spiel der 1. Frauen

Hier folgen noch ein paar Impressionen vom dem Spiel gegen Bremen

Das Spiel FC St. Pauli 6. Herren gegen Rahlsteder SC 2. Herren

Der Kreis der Sechsten vor dem Anpiff

Da das Spiel der 1. Frauen so spät anfing, spielten die Sechsten am Sonntag auf Platz 1. Ich bin in der 19. Minute dann dazugekommen. Es stand noch 0:0 und das einzige was ich von dem Spiel mitbekommen hatte, war die schwer verwundete Regenbogenfahne durch Abschuss von Platz 1. Überhaupt kamen viele Bälle von Platz 1 rübergeflogen. Die Linienrichterin beim 1. Frauen Spiel war auch schon sichtlich genervt.

Bei dem Spiel der Sechsten lief an diesem Tag nicht viel zusammen. Rahlstedt war das bessere Team und ging in der 26. Minute mit 0:1 in Führung.

In der 30. Minute gab es einen Freistoß aus 30 Metern für die Boys in Brown, den konnte aber der RSC-Torwart halten.

Freistoß der 6. Herren

St. Pauli war nun etwas bissiger und erkämpfte sich ein paar Bälle. Doch das 0:2 konnte leider trotzdem nicht verhindert werden.

Die Gäste waren durch ihre schnellen Spieler kaum zu verteidigen an diesem Tag und so ging die 2-Tore-Führung für die Gäste auch in Ordnung.

In der zweiten Halbzeit kam nicht mehr viel von den Kiezkickern. Ein paar Chancen, welche aber kaum echte Gefahr versprühten, gab es. Aber wenn die Rahlstedter wollten, spielten Sie St. Pauli an die Wand.

Zwischen den Minuten 56 und 64 erzielten die in Blau spielenden Gäste 3 weitere Tore und machten somit den 0:5 Auswärtssieg fix.

Torjubel vom RSC

Spannender waren inzwischen die ganzen Interaktionen neben dem Platz. Nachdem ein der Redaktion bekannter RSK-Spieler aus seiner Jugend beim Rahlstedter SC erzählte, nahm Kai Steffens ihn in den Arm und sagte „Gott sei dank ist doch noch was aus dir geworden“.

Das irgendwo aus der Rindermarkthalle rein nach der Akkustik/Musik erst die Deutsche Volksjugend maschierte und anschließend ein kommunistischer Aufmarsch stattfand, verwirrte uns alle ein doch spürbar.

Auf dem Platz passierte weiter nicht viel, was jemand lesen wollen würde.

Bis dann schon fast in der Nachspielzeit der RSC einen Angriff spielte. Ein Verteidiger pöbelte quer über den Platz zum Linienrichter, dass er doch die Fahne heben soll, weil es Abseits war.

Der Schiri konterte mit „Ich kommentiere doch auch nicht alle deine Fehlpässe.“ Keeper Daniel Balewski stand in der Mitte dieser Szene und zuckte mit den Schultern und kommentierte die Aussage des Linienrichters anerkennend mit „Touché!“.

Auf dem Platz kam es zu keinen weiteren Toren und so verlieren die Sechsten Herren leider deutlich, aber auch zurecht, mit 0:5 gegen die Gäste aus Rahlstedt. Mit ein wenig mehr Kampfgeist wäre das Ergebnis an diesem Tag wahrscheinlich nicht so hoch ausgefallen.

Nun also einmal kräftig schütteln und die Fehler analysieren. Es geht weiter und der Klassenerhalt ist bei weitem keine Wunschvorstellung, sondern ein extrem realistisches Ziel! Denn kicken können die Jungs, das habe ich mehrfach gesehen diese Saison.

In diesem Sinne:

Alles ist die Sechste!

Oh mein FC St. Pauli, schieß den Ball ins Tor
Keinen Schritt zurück, immer weiter vor
Immer weiter, lass den Kopf nie hängen
Du auf dem Rasen und wir auf den Rängen
Gemeinsam sind wir stark, sie brechen uns nie
Und jetzt alle zusammen, so laut wie noch nie

Bilder zum Spiel der Sechsten

Hier eine Hand voll Bilder.

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