Sonntag ging es mit 14 Leuten von Hamburg nach Bremen, um FC St. Pauli 1. Frauen im Spiel gegen TuS Schwachhausen zu unterstützen.

Die Reise begann früh am morgen und bei einer lieblichen Kälte mit Schnee.

Überraschenderweise fuhr der Metronom nach Bremen pünktlich und kam auch rechtzeitig in dort an.

Also wurde noch kurz ein Kasten Bier geholt und auf ging es mit der Straßenbahn zur Schneeballschlacht auf dem Kunstrasenplatz von TuS Schwachhausen. Alles voller Schnee und kalt war es auch noch. Aber das Spiel fand statt und die Reise war nicht umsonst.

Vorher tranken wir noch ein paar Warm- und Kaltgetränke, einige überlegten sich noch ein Eis zu holen. Immerhin hat die Gaststätte dazu förmlich eingeladen. Anschließend ging es an den Platz.

Schild Eis Kaffee Getränke

Das Spiel TuS Schwachhausen gegen FC St. Pauli 1. Frauen

Die 1. Halbzeit des Spiels

Die ersten Minuten war die Schneefläche auf dem Platz noch schön anzuschauen. Entsprechend rutschig war das Spiel für die Teams. Innerhalb weniger Minuten haben beide Teams Spielerin in Ihren Reihen gehabt, welche wegrutschten und umgefallen sind. Hatte teilweise etwas von Slapstick-Einlagen.

Nach 6 Minuten hatte Nina Philipp die erste Torchance durch einen Fernschuss. Ging recht knapp am Pfosten vorbei, aber auf der falschen Seite leider.

Spielszene aus Halbzeit 1

Die Girls in Brown waren besser im Spiel, aber man sah deutlich, dass das volle Potenzial an Sprints und Dribblings durch den Schnee nicht abrufbar war. Das Risiko wegzurutschen war einfach zu hoch und verletzten wollte sich bestimmt auch niemand.

Nach 19 Minuten kam der orange Fußball nach einer tollen Ballstaffete bei Ann-Sophie Greifenberg an, welche den Ball nur knapp neben das Tor setzte.

Schwachhausen verteidigte gut, machte nach vorne aber nicht so viel. Doch dann gab es einen Freistoß für die Bremerin. Der Ball liegt etwa 25 Minuten vom Tor entfernt. Der Trainer des Heimteams sagte noch, mach ihn einfach direkt rein. Die Spielerin tat es. Das war das 1:0 aus dem nichts. Anschließend spielte Schwachhausen auch etwas mutiger nach vorne.

Die letzte Aktion der ersten Hälfte trieb allen noch mal den Herzschlag in die Höhe. Unsere Torhüterin Katrin Schwing holte sich einen Ball und ließ ihn vom Fuß abprallen. Der Ball rollte nun Richtung Tor. Aber sie konnte den Ball noch mal rechtzeitig stoppen. Anschließend lupfte Sie den Ball über eine heranstürmende Spielerin des Heimteams zu einer Mitspielerin. Do it like Messi 😀

Dann war Halbzeit und wir gingen erst mal schön in das Clubheim zum aufwärmen.

Die 2. Halbzeit des Spiels

Zu Beginn der zweiten Hälfte war ein Großteil des Schnees verschwunden. Muss wer gemopst haben, so schnell wie das ging. Die besseren Platzverhältnisse machten sich auch gleich im Spiel der Kiezkickerin bemerkbar.

FC St. Pauli 1. Frauen erspielte sich nun Chance um Chance aber scheiterte immer an der Keeperin oder an sich selbst.

Spielszene Halbzeit 2

Die beste Chance auf den Ausgleich gab es in der 57. Minute, als die Keeperin einen Angriff nur abprallen ließ und der Nachschuss auf das quasi leere Tor durch unsere Spielerin über die Latte ging. Der Ball war allerdings auch echt schwer zu verwerten.

Das Tor war nun nur eine Frage der Zeit. Doch erst einmal wurde der Ball über das Gitter vom Gelände gebolzt. Die Rückholaktion dauerte einen Moment.

Dann gab es in der 86. Minute ein Kontertor – für das Heimteam. Wieder aus dem nichts! Aber nun stand es 2:0 und wir können es kaum glauben.

Nur 2 Minuten später einen riesen Chance für St. Pauli, aber die Keeperin hat den Ball gehalten. Dann folgte die 90. Minute, in der Ann-Sophie Greifenberg geschätzte 60 Meter sprintete und dribbelte, dann die Übersicht behielt und wunderbar für Vivian Kellner auflegte, die den Ball zum Anschlusstreffer reingeschoben hatte.

Doch leider kam dieser Treffer zu spät und so hat TuS Schwachhausen diese Schneeballschlacht mit 2:1 gewonnen.

Abschied vom Team

Nach dem Spiel

Nach dem Abschied vom Team gingen wir Fans nun einen happen essen und fuhren dann zum Bremer Hauptbahnhof. Natürlich ist die Bahn, welche wir nehmen wollten, ausgefallen. Nur 30 Minuten nach der ursprünglich geplanten Zeit saßen wir dann im Metronom nach Hamburg und kamen dann auch ohne weitere Verzögerungen fröstelnd wieder in der Stadt unseres Vertrauens an.

Nächstes Mal dann aber bitte wieder ein Tor mehr als die Gegnerin 😀

Forza FC St. Pauli 1. Frauen


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Konrad

Konrad

Moin, ich bin Konrad und bin Betreiber dieses Blogs. Meine Interessen sind Roter Stern Kickers 05, FC St. Pauli, Fahrrad fahren, Wordpress und SEO.

2 Comments

  • Marco Köster

    8. Februar 2018 - 21:54

    Super Bericht, wie gewohnt, gerade für Fans wie mich, die die Reise nach Schwachhausen nicht mitmachen konnten… nur eine Berichtigung muß ich loswerden: Vivi heißt Kellner mit Nachnamen :-)!

    • KonBon Blog

      KonBon Blog

      8. Februar 2018 - 22:02

      Ja das mit dem Namen ist komisch. Die Namen der Spielerin sind mir durchaus bekannt. Bin ein wenig verwirrt was da schief gegangen ist.

      Nun aber korrigiert.

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