Umstieg von Windows-PC auf Android-Tablet – Teil 1 Einleitung

Samsung Tablet-PC mit Bluetooth-Tastatur

Vor ein paar Wochen habe ich mich entschlossen, meinen ca. 10 Jahren alten Dell Computer außer Dienst zu stellen und alle meine digitalen Aufgaben zukünfigt nur noch mit einem Android-Tablet auszuführen.

Der treibene Gedanke zu dieser Idee war es, dass ich es hasse zu Hause am PC zu hocken. Das tue ich bereits 8 Stunden bei der Arbeit, das reicht mir! Diese kleine Schnapsidee entpuppte sich aber schnell als Großprojekt in das ich teils viel Hirnschmalz investieren musste.

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Das alles musste wech!

Wie mein Umzug von einem Windows 10 Desktop auf ein Samsung Android verlief, und was man so alles beachten sollte, könnt ihr nun in dieser 6-teiligen Blogserie nachlesen. Vielleicht hat ja einer von euch was vergleichbares vor oder kann noch andere Ideen beisteuern, auf die ich bisher nicht gekommen bin.

Inhaltsangabe der Blogserie:
Teil 1: Einleitung (diese liest du gerade :-D)
Teil 2: Web Browsing und Social Media
Teil 3: Videostreaming und Musik hören
Teil 4: Office und Webentwicklung
Teil 5: Foto- und Videobearbeitung
Teil 6: Mein Fazit zum Umstieg

Am Anfang dieses Projektes stand für mich die Frage:

Kann ich komplett ohne PC oder Notebook auskommen und nur mit einem deutlich kleineren aber auch flexibleren Tablet auskommen?

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Also bin ich diese Fragestellung mal angegangen und habe für meine Aufgaben erörtert, ob ich für mich sinnvolle Arbeitsabläufe auf dem Android-Tablet hinbekomme. Auf dem Tablet will ich zukünftig folgende Tätigkeitsbereiche abdecken können:

  • Im Internet surfen
  • Social Media Krams
  • Videostreaming (Netflix, YouTube)
  • Officeanwendungen und Dokumentenverwaltung
  • Musik hören
  • Fotos bearbeiten und archivieren
  • simple Videobearbeitungen
  • Webentwicklung (nur HTML/CSS für kleine Webprojekte)

Meine Softwareanforderungen waren somit schon mal geklärt. Nun ging es an die Auswahl der Hardware. Ich habe mich für ein 8 Zoll Samsung-Tablet entschieden. Es handelt sich um das Samsung Galaxy Tab S2 T715N, welches folgenden technischen Daten hat:

  • 8.0 Zoll Super AMOLED Display mit 2.048 x 1.536 Pixel
  • 32 GB interner Speicher und zusätzlich eine 128 GB MicroSD-Card
  • 3 GB Arbeitsspeicher
  • USB-OTG Funktion zum Anschluss externer USB Speichermedien
  • 3G/LTE, Bluetooth 4.1, GPS, MHL, USB 2.0
  • Abmessungen 198,6 x 134,8 x 5,6 mm bei  einem Gewicht von 272 g
  • Google Android 6.0.1

Das Tablet ist super leicht, dünn sowie mega handlich. Mir gefällt auch das 4:3 Format des Displays sehr gut. Zudem ist die Darstellung des Displays brilliant. Die Hardware ist schon mal sehr überzeugend. Inzwischen gibt es zwar bereits mit den T719N einen Nachfolger, aber ich konnte mein Tab günstig gebraucht erwerben.

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Zusätzlich zu dem Galaxy Tab S2 habe ich mir noch ein wenig Zubehör für den optimalen Start besorgt:

  • Samsung Galaxy Tab S2 8.0 PU Flip Folio Book Cover mit Standfunktion zum Schutz des Tablet-PCs
  • Externe Bluetooth-Tastatur mit Touchpad, falls ich mal ein wenig mehr schreiben muss
  • AldiTalk Prepaid-Sim für mobiles Internet um die maximale Flexiblität zu genießen
  • USB-OTG-Adapter zum Anschluss von externen USB-Speichergeräten
  • Lexar LJDS57-256ABEU JumpDrive S57 256GB USB-Stick für meine Fotodatenbank

Soweit gut ausgerüstet, bin ich das Projekt vom Windows-PC auf Android-Tablet umsteigen angegangen. Wie es mir in den einzelnen Aufgabenbereichen ergangen ist, könnt Ihr in den weiteren Beiträgen dieser Blog-Serie nachlesen. Nächsten Donnerstag folgen die Themen Web Browsing und Social Media.

2 Kommentare

  • Du schreibst, du hast dir einen 256 GB Stick von Lexar gekauft, hast du vielleicht schon mal probiert eine 256 GB MicroSD in das T715N Tablet zu packen? Wäre doch viel einfacher im Alltag, oder?

    • Moin Gregor,

      eine 256 GB MicroSD-Card wäre in der Tat praktisch. Der Hersteller sagt, das geht nicht. Aber ich habe bereits von funktionierenden 200 GB MicroSD Cards von Sandisk gelesen bei der 9,7″ Ausführung des S2.

      Ich werde irgendwann den Versuch starten mit einer 200 oder 256 GB Speicherkarte. Aber besonders die 256er sind noch brutal teuer. Mal schauen was nächstes Jahr preislich so passiert.

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