Streifen

Mit der Kommunikation ist das ja immer so eine Sache, nä… also neulich in unserer Selbsthilfe-Therapie-Malgruppe gab es da ja folgenden Dialog:

“Was malst du da?”

“Streifen!”

“Warum?”

“Weil es mir Spaß macht!”

“Und was wird das?”

“Der Hintergrund!”

“Warum malst du Streifen als Hintergrund?”

“Weil mir nichts anderes eingefallen ist!”

“Das ist wie mit einem Autounfall. Man will gar nicht hinsehen und muss es trotzdem!”

“Willst du damit sagen, mein Bild sieht aus, wie ein Autounfall?”

“Nein, nein, auf keinen Fall!”

“Du hast aber gerade gesagt, es sieht aus wie ein Autounfall!”

“Ich meinte doch nur das Hinsehen!”

“Dann hättest du sagen müssen: Es ist wie mit dem Hinsehen bei einem Autounfall. !”

“Aber das meinte ich doch!”

“DU HAST ABER GESAGT, DASS BILD SIEHT AUS WIE EIN AUTOUNFALL!”

“Habe ich nicht!”

eine dritte Person: “Also ich finde ja, es sieht aus wie Bettwäsche!”

“Gleich male ich nie wieder mit euch, dann könnt ihr alleine weitermachen!”

“Nun sei doch nicht gleich so empfindlich!”

Hm… Therapiezweck verfehlt…

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