Glückstadt Beet am Stadtpark

Glückstadt an der Elbe

Ich war mit meiner wundervollen Frau und Pepper in Glückstadt, einem Ort direkt an der Elbe. Ob diese Stadt einen Tagesausflug wert ist, erzähle ich euch in diesem Beitrag der Blogreihe Schienen-Safari.

Anreise nach Glückstadt

Wir sind vom Hamburger Hauptbahnhof mit der RB 61 angereist. Der Zug fährt stündlich und somit kommt man problemlos mit der Bahn ans Ziel. Ab Itzehoe fährt diese Bahn ebenfalls. Natürlich könnt ihr auch über den Elberadweg mit dem Fahrrad nach Glückstadt fahren oder wenn es unbedingt sein muss, auch mit dem Auto.

Der Stadtpark Glückstadt

Wenn ihr aus der Bahn stolpert, seid ihr auch direkt schon im Stadtpark. Hier gibt es viel Grün und ein wenig Wasser. Es ist ein wenig schade, dass eine Straße mitten durch den Park führt. Da die aus Kopfsteinpflaster ist, machen die Autos ziemlichen Lärm. Abseits der Straße ist es aber sehr schön. Da die Parkanlage nicht wirklich riesig ist, könnt ihr diese problemlos komplett erkunden, ohne in Zeitdruck zu kommen.

Markplatz und Einkaufsstraße

Sobald man auf der anderen Seite der Gleise den Bahnhof verlässt, kommt man gleich in den Stadtkern. Hier gibt es ein paar schöne Einkaufs- und Nebenstraßen und einen Marktplatz, der von interessanten Gebäuden umgeben ist. Leider ist rund um den Marktplatz eine Straße und lauter Parkplätze. Schön geht anders. Das hätte man sicher besser lösen können. Der künstliche Fleet, welcher die Innenstadt mit dem Hafen verbindet, ist nett gelungen und ist für ein kleines Päuschen gut geeignet. Wer ausgiebige shoppen möchte, ist in Glückstadt allerdings nicht so gut aufgehoben. Die Anzahl der Läden ist überschaubar. Das gastronomische Angebot ist dafür groß. Wer gemütlich essen gehen möchte, wird hier sicher für jede Tageszeit etwas für sich finden.

Fünf Sterne sind nicht fünf Sterne!

Apropos Gastronomie. Ich habe in einer der Einkaufsstraßen einen „Fünf Sterne Döner“ entdeckt. Laut Google Bewertungen hat der Laden aber nur 2,9 Sterne. Hier bekommt man scheinbar nicht, was der Laden verspricht. Nach den Bewertungen wollten wir dann doch nicht mehr da hin. Habt ihr da schon mal etwas gegessen und könnt da Genaueres erzählen?

Der Hafenbereich

Viele dieser kleinen Städte haben nette kleine Hafengebiete, die nicht selten zum Touristenmagnet werden. In Glückstadt geht man diesen Trend scheinbar nicht mit. Es gibt ein paar Infotafeln, ein paar zugeparkte, aber nett anzuschauende Häuser und ansonsten viel nichts. Uns wäre kein Fischbrötchenstand oder ähnliches aufgefallen. Dafür am Kopf des Hafens ein Bistro und Richtung Elbmündung noch ein Restaurant. Wer möchte, kann auch bis an die Elbe gehen. Aber insgesamt lädt der Hafenbereich zumindest uns so nicht so sehr zum Verweilen ein. Hier gibt es noch viel Potenzial, welches Glückstadt zurzeit nicht nutzt.

Weitere sehenswerte Orte

Nahe am Bahnhof gibt es das Museum Stellwerk und es steht eine alte Lok sowie einige Viehanhänger auf einem Abstellgleis. Passend zur „Schienen-Safari“ versteht sich. Aber auch sonst hat Glückstadt in seinen Nebenstraßen einige schöne oder/und geschichtlich interessante Gebäude zu bieten. Also lauft mit offenen Augen durch die Stadt. Es gibt echt einige schöne Häuser zu entdecken.

Gedenkstätten in Glückstadt

Bei meinem Besuch der Stadt habe ich auch 2 Orte der Erinnerung gefunden. Mehr Details zu den beiden Gedenkstätten bekommt ihr in den verlinkten Blogeintragen.

Jüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof ist sehr nah am Stadtpark und Bahnhof zu finden. Mehr Informationen zum jüdischen Friedhof findet ihr im separaten Blogeintrag.

Mord am Glückstädter Bahnhof

Diese Infotafel findet ihr in der Straße „Am Güterbahnhof“ direkt am Bahnsteig in Richtung Hamburg. Weitere Informationen findet ihr im extra Blogeintrag.

Fazit zu meinem Besuch in Glückstadt

Wenn ihr mal in der Nähe seid, lohnt sich der Abstecher nach Glückstadt. Liegt ja z. B. auf dem Weg, wenn ihr den Elberadweg fahrt. Es gibt viele schöne Gebäude, auch wenn der Hafen da etwas hinterherhinkt. Einen extra geplanten Tagesausflug hierher lohnt sich meiner Meinung nur bedingt. In 2-3 Stunden hat man alles Spannende gesehen. Wenn man dann noch nett Essen geht, ist man nach 4 Stunden wieder auf dem Heimweg. Vielleicht ist noch eine Fahrt mit der Elbfähre nach Wischhafen spannend für euch. Ich fahre ja sehr gerne Fähre.

Wir waren auf einen Samstag bei traumhaftem Wetter in Glückstadt. Dennoch war der Ort wie „ausgestorben“ und trotz einiger schönen Ecken hat der Ort nicht sonderlich zum Verweilen eingeladen. Das ist schade, da ich den Eindruck habe, dass Glückstadt deutlich mehr Potenzial hat.

Seid ihr schon mal in Glückstadt gewesen? Wenn ja, wie habt ihr den Ort empfunden? Ich bin sehr auf eure Meinung in den Kommentaren gespannt.

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