Was ein Wochenende mit FCSP und gegen AFD

Banner 1. Frauen gegen Bremen sowie 1. Herren gegen Fortuna Düsseldorf

Das war mal wieder ein ereignisreiches Wochenende mit wenig Schlaf. Es gab vielen Highlights, aber leider nicht nur im positiven Sinne.

Erst ging es der AFD tschüss sagen, dann kickten die 1. Frauen gegen Bremen, dann folgte Handball und für den Tagesabschluss ging es dann auf die Kopfhörerparty ins Knust. Alles super, wenn da am Sonntag nicht noch mal Fußball gewesen wäre.

Fang ich mal am Samstag an. Es war durchaus ein sehr schöner und spannender Tag.

Der AFD einfach mal Tschüss sagen!

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Morgens ging es erst einmal Richtung Hauptbahnhof. Die AFD versuchte sich mal wieder an einer Demo in der Hamburger Innenstadt. Diese Optimisten! Haben die letztes Jahr denn nichts gelernt? Aber wer so lernresistent ist, braucht halt eine Auffrischung wie wir Hamburger braun-schnoddernde Menschen finden, nämlich scheiße!

Und so kam es, wie es kommen musste. Die AFD ging mal wieder keinen Meter und keifte gegen uns „Linksradikale“. Ich würde sagen, die AFDler sind ganz schlechte Verlierer! Aber nun steht es schon 2:0 für Hamburg! Ob die AFD da noch den Hattrick für uns ermöglichen wird?

Ich hoffe nicht! Ich kann mir schöneres vorstellen als morgens irgendwo in die Stadt zu fahren um einfach nur rumzustehen. Nett Kaffee trinken und frühstücken mit der Frau zum Beispiel! Denkt doch mal an die Familien ihr AFDler!

Die Demo verlief soweit friedlich, auch wenn die AFD in den Social-Media-Kanälen fast so tut, als wären sie beinahe ermordet worden.

Bis auf einen (aus meiner Sicht unnötigen) Böllerwurf, gab es meines Erachtens keine erwähnenswerten Vorfälle. Sieht die Polizei Hamburg zu meiner Überraschung auch so.

Aber wenn auch teils nicht clever und unlogisch agierend, war die Polizei mir gegenüber immer nett und freundlich. Selbst wenn man mit denen Nonsensdiskussionen zu führen versuchte. Kannte ich so gar nicht von denen. Vielleicht haben die ja endlich Deeskalation gelernt.

Nach dem die Demo aufgelöst wurde, ging es dann direkt weiter zum Tagespunkt 2

FC St. Pauli 1. Frauen gegen SV Werder Bremen 2. Frauen

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Keiner will sich gerne an das Hinspiel von vor rund 2 Wochen erinnern. Darum tun wir es nun einfach mal nicht. Bremen kann Auswärts ja eh nix *g*. Ok, bisher waren die Bremerin ohne jeden Punktverlust, ein bissel was haben die also schon drauf.

Aber die Bremerin haben die Rechnung ohne unsere Ghetto-Assis gemacht. Zwar konnte Bremen über fast das ganze Spiel zeigen, warum Sie Platz 1 inne haben, aber mehr als das Führungstor durch Nina Schnäckel in der 8. Minute hat unserer Team nicht reingelassen.

Mit einer großartigen Teamleistung konnte das Spiel noch gedreht werden. Ann-Sophie Greifenberg erzielte in der 29. Minute den Ausgleich. Gekrönt wurde die Vorstellung der Girls in Braun in der 83. Minute durch Carlotta Kuhnert mit dem 2:1 zum Heimsieg und Bremens ersten Punktverlust diese Saison.

Damit ziehen die Mädels wieder auf den 3. Platz an Kiel vorbei. Wir sind stolz auf euch!

Aber das wars noch nicht in der Braun-Weißen Sportwelt für heute. Auf gings

FC St. Pauli Handball 1. Herren gegen TSV Hürup

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Frei nach dem Motto „Vereinsliebe kennt keine Sportart“ bin ich nun das zweite Mal bei den 1. Herren der Handball-Abteilung gewesen. Ich habe zwar (noch) keinen Plan von dieser Sportart, aber mir gefällt die Power und Geschwindigkeit. Es ist quasi immer was los auf dem Feld, wodurch auch für ahnungslose wie mich Handball sehr interessant ist.

Das Spiel ging gut hin und her, Hürup hat lange in Führung gelegen und zum Ende hin kochte die Stimmung in der Halle richtig hoch und die Mannschaft von FC St. Pauli drehte das Spiel doch noch. Am Ende stand es nach einem spannenden Spiel 23:22 für unsere Handballer.

Ich kann es echt jeden empfehlen mal in die Halle zu gehen, macht richtig Spaß!

Kopfhörerparty – Nach dem Sport gucken ging es abzappeln!

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Nach dem Handballspiel ging es dann ins Knust zur Kopfhörerparty. Meiner Meinung das einzige Partykonzept, was mich wirklich überzeugt. Besonders in größeren Gruppen kann so eine Nacht dann mega witzig sein.

Man kann immer zwischen 3 Kanälen Musik wählen, so dass man eigentlich so gut wie nie wirklich doofe Musik hören muss. Wobei einmal in dieser Nacht lief auf allen Kanälen zeitgleich plötzlich nur noch ein Lied. Anfangs dachten aus unserer Gruppe alle, die Kanäle sind kaputt, bis man dann realisiert hat, um welches Lied es sich handelt. Es war „American Idiot“ von Green Day! 😀 Genau mein Humor! Um 5:30 Uhr ging es dann ins Bettchen.

Nach kurzen 4,5 Stunden schlaf schrie mich am Sonntag morgen dann schon wieder der kack Wecker an. Hätte ich ihn doch bloß mal überhört!

Matchday – FC St. Pauli spielt gegen Fortuna Düsseldorf

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Gemütlich um 12 Uhr ging es direkt in die Kurve. Schön mit den Leudden quatschen, Banner aufhängen, Bierchen reinkippen und auf den Anpfiff warten. Zwar hundemüde aber voller Zuversicht sehnten wir uns nach dem erlösenden Heimsieg

Die ersten 20-30 Minuten spielte St. Pauli vor ausverkauften Haus auch ganz gut mit, bis dann in der 36. Minute Daniel Buballa das Tor traf – leider das Eigene.

Danach hatte ich nie wirklich das Gefühl, dass sich am Rückstand noch was zum positiven entwickelt. Düsseldorf war einfach stabil und hat so gut wie keine Torchance zugelassen. Unsere Mannschaft hat zwar vieles versucht, aber es hat leider mal wieder nicht ausgereicht.

Jetzt kann man vielleicht versuchen positiv zu denken, dass man 2 Spiele in Folge keine Tore durch Gegner kassiert hat, in der Praxis sind es denoch nur 0 Punkte gewesen. Der Sieg von Bielefeld an diesem Spieltag macht die Situation leider nicht viel entspannter.

Bis zu dieser zweiten (komplett unnötigen) Niederlage in Folge hatte ich noch „Glaube – Liebe – Hoffnung“. Geblieben ist nur noch die Liebe. Ich wünschte ich hätte dieses Spiel verschlafen!

Glaubt Ihr noch an den Klassenerhalt? Also jetzt mal ganz ehrlich und aus tiefsten Herzen? Abseits aller Durchhalteparolen? Ich seit gestern leider nicht mehr!

Aber für mich gilt hier ein ähnliches Motto wie beim Handball: Vereinsliebe kennt keine Ligazugehörigkeit!

Oh mein FC St. Pauli, schieß den Ball ins Tor
Keinen Schritt zurück, immer weiter vor
Immer weiter, lass den Kopf nie hängen
Du auf dem Rasen und wir auf den Rängen
Gemeinsam sind wir stark, sie brechen uns nie
Und jetzt alle zusammen, so laut wie noch nie

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