Gedenkstein für die Wandsbeker Synagoge

Ich war vor kurzem in Hamburg-Wandsbek unterwegs und habe einen weiteren Ort, an dem Hamburg erinnert, gefunden. Es handelt sich um den Gedenkstein für die durch die Nazis geschändete und inzwischen abgerissene Wandsbeker Synagoge.

Die Gedenkstätte findet ihr etwas im Gebüsch versteckt am Dotzauer Weg, gegenüber der Königsreihe 43 in einem Hinterhof. Gegenüber dieses Gedenksteins stand früher die Synagoge von Wandsbek.

Gedenkstein für die Wandsbeker Synagoge

Gedenkstein Wandsbeker Synagoge

Der Gedenkstein erinnert an die Synagoge, welche früher in Hamburg-Wandsbek gestanden hat. Diese Synagoge wurde im Jahr 1938 während des Novemberpogroms durch die Nazis geschändet und anschließend im Folgejahr enteignet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Synagoge dann im Jahr 1943 vollständig durch Bomben zerstört. Nach dem Ende des Krieges baute man Synagoge dann wieder auf, bevor man diese 1975 dann entgültig komplett abriss.

Gegenüber des Standorts (nahe dem Alten jüdischen Friedhof Wandsbek) stellte man Ende der 1980er dann den Gedenkstein für die Synagoge Wandsbek auf.

Die Jüdische Gemeinde Hamburg hat heute eine Synagoge an der Hohen Weide, Ecke Heymannstraße im Stadtteil Eimsbüttel. Die Synagoge wurde im September 1960 eingeweiht. Ihr könnt diese Einrichtung unter bestimmten Voraussetzungen besichtigen und sogar an einem Gottesdienst teilnehmen. Alle nötigen Informationen dazu findet ihr auf der Internetseite der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

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