Denkmal den Opfern des KZ-Außenlager Sasel

Neben dem Gedenkstein in Sasel erinnert man auch in Hamburg-Bergstedt den Opfern des KZ-Außenlager Sasel mit einem Denkmal.

Das Mahnmal findet ihr etwas versteckt auf dem Kirchengelände der Bergstedter Kirche in der Bergstedter Kirchenstraße 7.

Erinnerung den Opfern des KZ-Außenlager Sasel

Hinter der Kirche in Hamburg-Bergstedt stehen zwei Stelen als Denkmal. Diese wurden von dem Bildhauer Axel Peters gestaltet. 1990 wurde dieses Denkmal dann eingeweiht. Die Stelen sind aus Elbsandstein erstellt. Auf einer stehen die Namen oder Häftlingsnummer von insgesamt 34 Frauen sowie einem Baby. Alle diese Menschen sind in dem KZ-Außenlager ums Leben gekommen. Die Menschen sind alle auf dem Friedhof Bergstedt bestattet worden. Ergänzend zu dieser Stele gibt es noch eine Zweite.

Die zweite Stele wurde zerbrochen aufgestellt und soll so an die gewaltsamen Umstände ihres Todes erinnern. Die Inschrift ist eine Übersetzung aus der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem. Sie lautet:

Vergessen verlängert das Exil, sich erinnern ist das Geheimnis der Erlösung.

Stele zerbrochen

Die Errichtung dieser Anlage ist 5 Jahre vor der Einweihung durch den Ortsausschuss einstimmig beschlossen worden. Im November 1990 wurde das Denkmal dann eingeweiht. Die Umsetzung hat mit 5 Jahren ziemlich lange gedauert, da der Beschluss auf Widerstand gestoßen ist. Doch dank des Vorstands der ortsansässigen Kirchengemeinde und Spenden aus der Bevölkerung, konnte der Beschluss am Ende doch umgesetzt werden.

Die Geschichte zum KZ-Außenlager

Die Geschichte zu diesem Außenlager in Sasel habe ich bereits in einem meiner älteren Blogbeitrage „Gedenkstein KZ-Außenlager Sasel“ niedergeschrieben. Daher könnt ihr die Hintergründe dort in Ruhe nachlesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.