Die Geschichte von Nili dem Nilpferd

Also vorab, als ich den Text geschrieben habe, war ich evtl. ein wenig angeheitert und noch sehr viele Jahre jünger als jetzt. Dadurch kann es sein, dass Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksweise wohl nicht dem entsprechen, was man von einem Erwachsenen Menschen erwarten darf. Aber irgendwie finde ich die Geschichte trotzdem immer noch putzig, auch wenn ich gerade nichts getrunken habe :-D

Ich hoffe, Ihr habt auch ein wenig Spaß beim Lesen. Und wer weiß, vielleicht folgt irgendwann ja mal eine weitere Geschichte … PS: Vor dem Lesen Alkohol könnte helfen! PPS: Es tut mir leid!


Die Geschichte von Nili dem Nilpferd

Vor nicht allzu langer Zeit hat eine Nilpferddame namens Berta aus Simbabwe ein kleines niedliches Nilpferdbaby zur Welt gebracht. Als ihr Nilpferdmann dieses erfahren hat, ist er voll weggetickt, da, wie man wohl am Baby sieht, die Verhütungsmaßnahmen kläglich versagt haben. Nun gut, jetzt war das Unglück geschehen. Berta und Hermann mussten nun also einen Namen für das kleine Baby finden. Nach langem hin und her überlegen haben sie sich für einen entschieden. Sie nannten es: Nili.

Und nun beginnt die traurige Geschichte um ein armes kleines Nilpferd, das von den Eltern nie gewünscht war.

Als Nili merkte, dass ihn seine Eltern gar nicht haben wollten, zog er los, um sein Glück woanders zu suchen. Wo er gemocht wird und bis zu seinen Lebensende wohnen kann. Wie schon erwähnt, lebte Nili zu dem Zeitpunkt noch in Simbabwe, einem warmen afrikanischen Land. Er zog durch die Landschaft auf der Suche nach immer neuen Abenteuern. Am Anfang hatte Nili ein wenig Angst, so alleine, in der Wildnis. Aber jeden Tag nahm die Angst ab, und er nahm zu ;-) . Sein erstes Abenteuer führte in nach Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Dort hat er einen Job gesucht, um sich Futter kaufen zu können, aber in der menschlichen Arbeitswelt war leider kein Platz für ein kleines Nilpferd. So kam es, dass er auf der Straße landete und um ein wenig Geld bettelte. Natürlich hat niemand Geld für ein Nilpferd, da in Simbabwe die Menschen sowieso recht arm sind. Irgendwie war Nili ein wenig enttäuscht. Er hätte nie gedacht, dass es so schwer sei, in einer Großstadt an Geld zu kommen, aber so ist nun mal das Leben. Grausam!

So entschloss sich Nili, bei der “wichtigsten” Person Simbabwes einzutrampeln, um sich über den Zustand des Landes zu beschweren. Wer könnte da wohl besser geeignet sein als Robert Mugabe? Natürlich niemand, da Mugabe halt der Boss im Lande war. Quasi der Hardliner. Da es aber für ein Nilpferd schwer ist sich zu artikulieren, konnte es seine Verärgerung nicht so ganz zum Ausdruck bringen. Mugabe war aber sauer auf ihn und erklärte Nili zum Staatsfeind Nummer 1.

Nun bekam Nili berechtigter weise Panik, weil alle Feinde von Mugabe echt nicht nett weggemacht wurden. Ich glaub ihr versteht, was ich meine. So kam es, dass Nili panisch aus dem Land stürmte und nach Südafrika auswanderte. Dort wurde er mit offenen Armen empfangen. Er durfte auch im Land bleiben, da er in Simbabwe echt ziemlich weggetötet und beigebuddelt werden würde.

Die Einreise nach Südafrika ist wohl mit das beste was Nili passieren konnte. Dort hat er einen neuen Freund gefunden, und zwar Manni das Mammut. Ok, ich gebe zu, Mammuts sind nicht mehr sehr häufig auf dieser Welt vorhanden, aber das macht nichts. Nili kennt zumindest eines. Manni war aber schon ziemlich alt und es war nur eine Frage der Zeit bis Nili seinen neuen Freund wieder verlieren würde. Aber eine Zeit lang haben Nili und Manni glücklich miteinander gelebt. Zu erwähnen gilt vielleicht noch, dass weder Manni, noch Nili schwul sind. Es handelte sich halt um eine wahre Männerfreundschaft. Aber es kam der Tag, an den Manni sich auf machte den Himmel zu besuchen. Oder anders gesagt, er ist ausgestorben.

Dieses schlug Nili sehr aufs Gemüt und er wurde so was von depressiv. Aber dann kam Gertrude, ein Nilpferdweibchen, was sich gleich an Nili ranmachte. Aber wie Nili leider feststellen musste, war sie nur hinter dem Erbe von Manni hinterher. Somit schoss er sie in den Wind. Nun beschloss Nili das er endlich handeln müsse, und er zog nach Deutschland. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie kommt ein Nilpferd so einfach nach Deutschland und was macht es hier?

Also Nili hat all sein Erbe verkauft und hat sich in eine kleine Holzkiste gepackt und sich an den Zoo in Hamburg adressiert. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie seltsam die Leute im Zoo geguckt haben, als der Postmann mit der riesen Holzkiste vor der Tür stand. Nun ja, kurz eine Unterschrift geleistet und schon war die Kiste im Zoo. Aber das Gesicht, was der Zoochef gemacht hat, als er die Kiste geöffnet hat, wirkte irgendwie überfordert. Es hatte einen verwirrt-überraschten Ausdruck, da er keine Nilpferdlieferung erwartet hat. Wie auch, selbst ein Zoo erfährt so was in der Regel ein paar Tage vor der Ankunft.
Aber geistesgegenwärtig, wie der Zoochef war, wurde Nili in ein Gehege gepackt und gefüttert. Man muss dazu sagen, das Nili während der ganzen langen Reise nur ein kleines Lunchpaket dabei hatte. Irgendwie etwas wenig für ein Nilpferd dieser Größe. Naja, nachdem Nili ein paar Tage im Zoo verbracht hat, um sich aufzupäppeln, beschloss er in einer Nacht und Nebelaktion aus dem Zoo auszubrechen. Das Nilpferd Jochen, was ebenfalls in seinem Gehege war, hat ihm über die Mauer geholfen. Nun musste Nili nur noch laufen, was das Zeug hält. Doch was war da?

Ein verschlossenes Tor! Nili überlegte kurz was er nun tun soll. Das Erstbeste was ihm einviel war das Tor einfach umzulaufen. Dieses tat er dann spontan nach einer Stunde überlegen. Nachdem er aus dem Zoo raus war, ging er Richtung City Nord. Da komme ich ins Spiel. Nachdem ich bei einem Kumpel bis spät in der Nacht war, habe ich mich auf den Weg nach Hause gemacht. Kurz vor meiner Wohnung entdeckte ich Nili. Er lag da so an einer Bushaltestelle und weinte (ohhhh). Ich setzte mich zu ihm und er erzählte mir seine Lebensgeschichte und das ihn niemand lieb hat. Somit beschloss ich, ihn einfach mit nach Hause zu nehmen. Ok, ich gebe zu, an den Gedanken an ein Nilpferd in meiner Wohnung musste ich mich erst mal gewöhnen, aber inzwischen sind wir richtig gute Freunde geworden.

Ich hoffe, ihr habt auch ein Herz für Nilpferde, und wenn euch mal einen begegnet, sprecht es an und nehmt es mit nach Hause um es zu pflegen!

Ein Kommentar

  1. [...] Nach der Kurzgeschichte über das Nilpferd Nili habt Ihr bestimmt noch einige Fragen zu diesem sensiblen und tollen Lebewesen. Dem greife ich jetzt mal vorweg und poste hier noch weiteren Quatsch aus meiner Blogvergangenheit: [...]

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